Ob Sie Ihr Trivialwissen feinschleifen möchten, nützliche Begriffe für einen Schulbericht über Schmetterlinge suchen, oder beim lesen dieser Webseite auf einen unbekannten Begriff gestoßen sind und diesen nachschlagen möchten,… in diesem Bereich finden Sie höchstwahrscheinlich das wonach Sie suchen.
Von A bis F
Abdomen
Dies ist der Teil des Schmetterlings, der die digestiven- und Fortpflanzungsorgane enthält. Bei den weiblichen Schmetterlingen befindet sich die Legeröhre am Ende des Abdomens. Bei den männlichen, befindet sich das Klammergerät am Ende des Abdomens. Beide Strukturen repräsentieren das Ende des reproduktiven Systems der beiden Geschlechter.
Abwehrmechanismus
Dies ist ein allgemeiner Begriff für die verschiedenen Methoden, die Organismen anwenden um sich vor ihren Feinden zu schützen. Im Falle der Schmetterlinge sind Verteidigungsmechanismen allgegenwärtig einsetzbar, da sie sich gegen eine sehr lange Liste von Organismen verteidigen müssen, die Schmetterlinge als "Nahrung" bezeichnen. Diese Liste beinhaltet unter Anderem Tiere wie Ameisen, Spinnen, Wespen, Schlupfwespen, parasitäre Fliegen, Eidechsen, Schlangen, Vögel, Affen, etc. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Aedeagus
Ist der wissenschaftliche Name für den Penis eines erwachsenen männlichen Schmetterlings.
Androconia
Dies sind spezielle Geruchskalen, die lediglich bei den männlichen erwachsenen Schmetterlingen vorhanden sind. Es ist noch unbekannt wie wichtig dessen Rolle bei dem sexuellen Verhalten der Schmetterlinge ist, und ob diese Pheromone ausstossen um weibliche Schmetterlinge anzuziehen, oder nicht.
Antennen
Alle Schmetterlinge haben zwei Antennen, die sich auf Ihrem Kopf befinden. Diese zwei Strukturen dienen einer Anzahl unterschiedlicher Zwecke, worunter: 1) Sensorische Organe für Weibchen, um Wirtspflanzen aufzuspüren, und für Männchen um Pheromone aufzuspüren, die von weiblichen Schmetterlingen emittiert werden. 2) Balance-Mechanismus während des Flugs falls ein Teil des Flügels oder ein vollständiger Flügel fehlt.
Atemlöcher
Dies sind kleine Öffnungen in der Thorax (Brust) der Larve und auch des Schmetterlings. Diese Öffnungen ermöglichen das Eindringen von Luft in das respiratorische System des Körpers.
Befruchtung
Befruchtung findet erst dann statt, wenn das Weibchen das Ei auf die Wirtspflanze gelegt hat. Das Weibchen bewahrt die Eier in einem “Beutel” in Ihrem Unterleib, so dass sie selbst entscheiden kann, wann sie die Eier befruchtet und daraufhin legt.
Bestäubung
Obwohl erwachsene Schmetterlinge häufig beim Besuch von Nektarpflanzen gesehen werden, sind sie in der Regel nicht als Bestäuber von Blüten zu handeln. Bienen und andere kleinere Insekten sind die "Arbeitspferde" der Bestäubung, weil sie kleiner sind und Teile ihres Körpers in die Blüte eintauchen können und somit die Pollen sammeln und von Blüte zu Blüte verteilen.
Biodiversität
Dieser Begriff beschreibt die Messung der Vielfalt von Spezies in einem bestimmten Gebiet. Manchmal ist dies ein allgemeiner Maßstab für alle Spezies und manchmal bezieht sich dies lediglich auf einer bestimmten Gruppe von Organismen sowie Pflanzen. Zum Beispiel könnte es sich nur um Schmetterlinge handeln: Da 5% der weltweiten Schmetterlinge in Costa Rica leben, kann behauptet werden, dass dieses Land was Schmetterlinge angeht, eine sehr hohe Biodiversität aufzeigt.
Chorion
Das Chorion ist eine dicke und beständige Substanz, welche die Eier aller Spezies der Lepidoptera umgibt und umhüllt. Bei manchen Eiern ist diese Substanz eben, während sie bei anderen mit symmetrischen, künstlerisch wirkenden Zügen versehen ist. Diese Substanz ist die erste Mahlzeit, welche die neu geschlüpften Larven zu sich nehmen, bevor Sie beginnen Ihre Wirtspflanze zu fressen.
Chrysalis (Puppe)
Dies ist die spezifische Puppenart, die von einem Schmetterling produziert wird. Im Gegensatz zu der Puppe einer Motte, ist die Chrysalis des Schmetterlings nicht mit Seide bedeckt. Chrysalis von Schmetterlingen gibt es in vielen Form, Grössen und Farben und sie bewegen sich wenn sie gestört werden. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Cremaster
Ist ein kleines Stück Seide, dass die Larve in der Pre-Puppenphase und während des gesamten Puppenstadiums verwendet um sich selbst auf zu hängen. Mit dieser Seide und einem kleinen Haken, befestigt sich der Schmetterling an einem Ast oder einer Pflanze und beginnt die Larve den Prozess der Transformation zu einem erwachsenen Schmetterling.
Eiablage
Wenn ein weiblicher Schmetterling Eier auf der Wirtspflanze legt, bezeichnen wir diesen Prozess als Eiablage. Darüber hinaus besitzen alle weiblichen Schmetterlinge eine Struktur am Ende ihres Abdomens, bekannt als Stachel, den sie nutzen um ihr(e) Ei(er) auf der Pflanze abzulegen.
Eizellen
Dies ist der wissenschaftliche Begriff um das Ei, welches das Weibchen legt, zu beschreiben. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Schüler-Lehrer Handbuch.
Erwachsener Schmetterling
Eine der vier Phasen des Lebenszyklus der Schmetterlinge ist die Phase des erwachsenen Schmetterlings, diejenige Phase im Leben des Schmetterlings, worin dieser fliegt. In diesem Stadium wächst der Schmetterling nicht mehr, sondern interessiert sich lediglich für die Reproduktion und (im Falle eines weiblichen Schmetterlings) um das Legen der Eier. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Von G bis N
Giftigkeit
Viele weltweite Schmetterlingsarten sind giftig für diejenigen Raubtiere, die sie fressen. Oftmals sammeln die Schmetterlinge diese Gifte langsam von ihren Wirtspflanzen an, während sie sich in dem Larvenstadium ernähren. Sobald sie erwachsen sind, sind sie giftig für ihre Feinde. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Hinterflügel
Schmetterlinge haben zwei Sätze von Flügeln. Die Hinterflügel befinden sich nahe dem Ende des Abdomens.
Insekt
Ein Insekt ist ein kaltblütiger Organismus mit sechs Beinen und drei Körpersegmenten. Insekten als Gruppe (Klasse Eins) sind bei weitem die grösste Gruppe von Organismen auf der Erde.
Klammerapparat/ Klammergerät (Claspers)
Dies ist eine Struktur in Form eines Paars, die sich am Ende des Abdomens des männlichen Schmetterlings befindet. Diese Struktur wird bei der Paarung verwendet, wobei das Männchen sich an dem Abdomen des Weibchens „klammert“ welches ihm ermöglicht um während des ganzen Paarungsprozesses an das Weibchen befestigt zu bleiben.
Kokon (Puppe)
Dies ist die Puppe der Motte. Im Gegensatz zu der Puppe des Schmetterlings, die keine Seide enthält, wird ein Kokon nur von Motten produziert und wird geformt indem die Larve sich selbst in eine seidene Hülle einwebt. Ein weitverbreitetes Missverständnis ist, dass Schmetterlinge Kokons produzieren, während sie tatsächlich Puppen erstellen. (siehe oben)
Kopf
Dies ist der vordere Abschnitt des Schmetterlings, eines der drei Hauptkörperteile die bei allen Insekten vorhanden sind. Im Kopf befinden sich: die Antennen, die Augen, die Fühler und der Rüssel.
Kupplung
Ist der Begriff der verwendet wird um die Paarung der Schmetterlinge zu beschreiben. Während der Kupplung sind die männlichen und weiblichen Schmetterlinge mit dem Abdomen und mit den Gesichtern in entgegengesetzte Richtungen, aneinander befestigt. Da das Weibchen größer und stärker ist als das Männchen, kann der weibliche Schmetterling im Flug den männlichen mittragen, während dieser noch befestigt ist.
Larve
Dies ist die Phase des Schmetterlings nach dem Ei und vor der Puppe. Im Durchschnitt lebt eine Larve zwischen drei und vier Wochen, und ist mehr oder weniger eine "Fress-Maschine". Zusätzlich zu den typischen Merkmalen eines Insekten (sechs echte Beine und drei Körpersegmente), haben Larven auch viele Paare von Pseudobeine, die verwendet werden um sich an der Wirtspflanze, von der sie sich ernähren, zu befestigen. Siehe auch unten genannte Larvenstadien und das Schüler-Lehrer Handbuch.
Larven-Käfigen
Für die Schmetterlingsfarmer sind Käfige ein wesentlicher Bestandteil des Zuchtprozesses. Die Larven werden während den drei bis vier Wochen in denen sie leben, in Käfigen gehalten und sind so viel besser geschützt als wenn sie in ihren natürlichen Lebensräumen leben würden. Die Käfige werden jeden Tag gereinigt und die wachsenden Larven werden nach Bedarf mit Nahrung ihrer Wirtspflanze versorgt.
Larvenstadien
Die Larven der Schmetterlinge gehen in der Regel durch sechs Etappen, auch Larvenstadien genannt. Diese Phasen werden interpunktiert durch die Häutung oder das Ablegen des Exoskeletts. Während eine Larve isst und wächst, häutet diese üblicherweise fünf Mal, wodurch mehr Raum für Wachstum entsteht.
Lebensraum
Alle Organismen benötigen natürliche Lebensräume in denen sie leben können. Diese Gebiete sind das „Zuhause“ oder der „Lebensraum“ des Organismus, wo dieser seine Nahrung und Schutz findet.
Lepidoptera
In dem traditionellen Linnean-Klassifikationssystem, ist die Gruppe der Lepidoptera eine "Ordnung" von Organismen. Buchstäblich übersetzt aus dem Griechischen, bedeutet Lepidoptera „Flügel einer Skala“. Siehe auch: Skalen.
Mandibula (Kiefer)
Da Schmetterlingslarven sich sehr von den erwachsenen Schmetterlingen unterscheiden, und diese sich von pflanzlichem Material anstatt von Flüssigkeiten ernähren, erlauben die Mandibula (Kiefer-Strukturen) den Larven um Teile von Blattmaterial von der Pflanze abzubrechen und zu verdauen. Diese Strukturen befinden sich an der Unterseite des Kopfes, neben den Spinndrüsen.
Mekonium
Während sich ein erwachsener Schmetterling im Inneren der Puppe entwickelt, wird Abfall erzeugt und gespeichert, da es keinen Weg dafür gibt um die Puppe zu verlassen. Beim Schlüpfen des erwachsenen Schmetterlings aus der Puppe, sondert diese den Abfall ab in Form einer rot-getönten Flüssigkeit, bekannt als Mekonium.
Micropyle
An der Oberfläche des Eis befindet sich ein kleiner Einzug mit einem winzigen Loch, bekannt als Mikropyle. Dieses Loch ermöglicht dem entwickelnden Embryo im Inneren das Atmen.
Mimikry
Wahrlich ein spannendes Thema in der Welt der Schmetterlinge. Anhand von Mimikry haben sich verschiedene und unabhängige Arten von Schmetterlingen als Schutzmittel in sehr ähnlich aussehende Schmetterlingen verwandelt. In einigen Fällen haben sich nicht-giftige Schmetterlinge so entwickelt, dass sie wie giftige Schmetterlinge aussehen, um Raubtieren abzuwehren (Batesianische Mimikry). Während sich in anderen Fällen zwei giftige Schmetterlinge so entwickelt haben, dass sie sehr ähnlich aussehen (Müllersche Mimikry).
Nachtfalter (Motten)
Motten gehören ebenso wie Schmetterlinge zu der Ordnung der Lepidoptera. Motten besitzen viele Eigenschaften, die denen der Schmetterlinge ähneln. Es gibt jedoch einige wesentliche Eigenschaften, worin sich beide voneinander unterscheiden. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Nahrungspyramide
Das Konzept einer Pyramide von Verbrauchern in einem Ökosystem ist sehr nützlich um zu verstehen wie ein Organismus in einer Gemeinschaft passt. Bären beispielsweise, und andere große Säugetiere sind in der Regel an der Spitze der Nahrungspyramide, da sie keine natürlichen Feinde haben (mit Ausnahme des Menschen). Im Gegensatz ernähren sich Schmetterlinge von Pflanzen, wodurch sie sich als Primärkonsumenten recht niedrig in der Nahrungspyramide befinden.
Nektar
Die Ernährung eines erwachsenen Schmetterlings besteht lediglich aus Flüssigkeiten, wobei sich die Arten von Flüssigkeiten die Schmetterlinge als Lebensmittel zu sich nehmen sehr unterscheiden. Nektar ist eine sehr übliche Nahrungsquelle, die reich an Zucker und somit reich an Energie ist.
Nektarpflanzen
In einem durchschnittlichen Flugbereich einer Schmetterlingsfarm gibt es zwei allgemeine Kategorien von Pflanzen: Wirtspflanzen und Nektarpflanzen. Nektarpflanzen sind Pflanzen, die reichlich blühen und eine reichhaltige Nahrungsquelle für erwachsene Schmetterlinge bieten.
From O to Z
Ocelli
In den Neotropen gibt es eine Reihe von Schmetterlingsarten die auf ihren äußeren Flügeln "Augenflecken", bekannt als Ocellen, haben. Diese funktionieren auf verschiedene Weisen als Abwehrmechanismen. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Ökologie
Ökologie ist die Studie von Organismen und ihren Lebensräumen. Da die Beziehungen zwischen den vielen Organismen häufig sehr komplex sind, umfasst die Studie der Ökologie häufig eine weite Perspektive, sowie mehrere Ebenen der Nahrungskette.
Olfaktorisch
Dies ist ein Begriff, der die Fähigkeit von Organismen beschreibt, um anhand eines Geruchssinns Chemikalien in der Luft zu erkennen. Schmetterlinge nutzen zu diesem Zweck ihre Antennen.
Ommatidien
Die Augen der erwachsenen Schmetterlinge bestehen aus Tausenden von kleinen sechseckigen Strukturen bekannt als Ommatidien, diese geben dem Schmetterling ein sehr begrenztes und segmentiertes Sehvermögen.
Osmeteria
Dies sind Strukturen, die sich in der Regel in Paaren auf dem Kopf der Larven befinden. Manchmal sind diese sichtbar und präsent, während die Larve sie in anderen Fällen nur vorstreckt um sich zu verteidigen.
Palpi (Fühler)
Palpi sind Strukturen, die sich zwischen den Augen des erwachsenen Schmetterlings befinden. Die Fühler sind gewöhnlich bedeckt von Skalen und bieten verschiedene Möglichkeiten zur Reinigung der Augen.
Parasit
Ist eine Art von Raubtier, das seine Beute langsam tötet. Ein typischer Parasit legt seine Eier innerhalb des Gastgebers (Beute) und gewährleistet somit eine konstante Versorgung mit Nahrungsmitteln für die entwickelnde Larve.
Pathogene (Krankheitserreger)
Genauso wie Viren und Krankheiten, stellen auch Krankheitserreger für Schmetterlinge in vielen Phasen eine Gefahr dar. Pathogene sind Krankheiten, die den Schmetterling angreifen und so langsam seine Fähigkeit sich gesund zu erhalten, schwächen. Vor Allem Larven sind besonders anfällig für Angriffe von Krankheitserregern.
Pheremone
Dies ist ein chemischer Lockstoff, den weibliche erwachsene Schmetterlinge den männlichen senden um sie zur Paarung anzulocken. Jede Schmetterling- und Mottenart hat seine eigenen einzigartigen Pheromone, damit sichergestellt wird, dass es keine Kreuzungen in der Bevölkerung gibt.
Prepuppe
Dies ist die Phase, direkt im Anschluss an die Larvenphase und kurz vor dem Puppenstadium. Sobald die Larve die Phase des Essens und Wachsens beendet hat, beginnt die Phase der Prepuppe. In dieser Phase sucht die Larve einen Ort gesucht um sich aufzuhängen und sich in eine Puppe zu verwandeln.
Primäre Konsumenten
Dies sind Organismen, die sich im unteren Bereich der Nahrungspyramide befinden und Pflanzenmaterial konsumieren. Schmetterlinge sind primäre Verbraucher.
Pseudobeine
Zusätzlich zu ihren sechs Beinen, besitzen Larven auch eine Reihe von Pseudobeinen (Bauchfüsse) auf dem Bauch. Diese Beine sind zwar keine richtigen Beine, funktionieren allerdings als solche während sich die Larve beim futtern an die Wirtspflanze befestigt.
Puppe
Diese Phase folgt unmittelbar dem Stadium der Prepuppe, und geht der Phase des erwachsenen Schmetterlings voraus. In diesem Stadium wandelt der Schmetterling seine Körperteile in diejenigen Körperteile, die er als Erwachsener benötigen wird. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Raubtiere
In der Biologie ist ein Raubtier ein Organismus, welches sich von einem Organismus ernährt oder diesen jagt. In ihren natürlichen Lebensräumen haben Schmetterlinge eine sehr lange Liste von Feinden in Form von Raubtieren. Siehe auch das Schüler-Lehrer Handbuch.
Schlüpfen
Dies ist der Prozess des erwachsenen Schmetterlings wenn dieser aus seiner Puppe schlüpft.
Schmetterling
Alle Schmetterlinge sind Insekten der Ordnung der Lepidoptera. Als Insekt besitzen Schmetterlinge die zwei Hauptmerkmale von Insekten: sechs Beine und drei Körperteile. Schmetterlinge unterscheiden sich von Motten, da sie eine Chrysalis ohne Seide haben, während Motten eine Puppe mit Seide produzieren.
Schuppen
Dies sind winzige dreidimensionale Strukturen, die sich auf den Flügeln der Schmetterlinge und Motten befinden. In manchen Fällen werden die leuchtenden Farben der neotropischen Schmetterlinge gänzlich von Schuppen kreiert indem diese das Licht auf verschiedene Art und Weisen reflektieren.
Seidendrüse
Dies ist eine Drüse, die sich in der Nähe des Mundes der Larve befindet; sie wird zu zwei verschiedenen Zwecken verwendet. Erstens um Seidenspur zu kreieren auf der die Larve läuft, und mit der sie sich an dem Blatt befestigt. Zweitens wird die Seide verwendet um die letzten Bauchfüsse an der Pflanze zu befestigen, während er als Puppe hängt.
Sekundäre Konsumenten
Dies sind diejenigen Organismen in der Nahrungskette, die sich von Primärkonsumenten ernähren. Die Raubtiere, die sich von Schmetterlingen ernähren sind sekundäre Konsumenten, da sie sich nicht von den Pflanzen (Produzenten) direkt ernähren.
Spermathecae (Samentasche)
Dies ist ein kleiner Beutel, der sich in dem Abdomen des weiblichen Schmetterlings befindet. Hier speichert das Weibchen das Sperma bis sie bereit ist dieses zu befruchten und auf der Wirtspflanze zu deponieren.
Sterberate
In ihren natürlichen Lebensräumen haben Schmetterlinge üblicherweise eine Sterberate von 98%. Dies bedeutet, dass von 100 Eiern die ein Weibchen legt, lediglich zwei lange genug überleben um selber reproduktiv zu werden und ihren eigenen Nachwuchs zu produzieren.
Territoriales Verhalten
Viele Schmetterlinge zeigen ein stark territoriales Verhalten. Die Männchen zeigen ein solches defensives Verhalten hauptsächlich wenn sie einen Partner oder eine Nahrungsquelle verteidigen. Die Hamadryas, auch bekannt als “Knacker“ Schmetterlinge, haben die Fähigkeit haben um mit den Gelenken ihrer Flügel ein hörbar knackendes Geräusch zu produzieren. Der „Knacker“ benutzt diese Fähigkeit Lärm machen zu können, um andere Männchen derselben oder anderer Spezies, zu verjagen.
Thorax (Brust)
Dies ist eines der drei Hauptkörperteile, den Schmetterlinge mit allen anderen Insekten gemeinsam haben. In der Brust des Schmetterlings finden wir: sechs Beine und vier Flügel. Für weitere Informationen, siehe das Schüler-Lehrer Handbuch.
Venen
In den Flügeln der Schmetterlinge befinden sich zahlreiche Venen, die von der Basis der Flügeln bis hin zum letzten Rand führen. Diese Venen sind sehr wichtig in der Klassifikation der verschiedenen Schmetterlingsarten.
Vorderflügel
Schmetterlinge haben zwei Sätze von Flügeln. Die Vorderflügel sind diejenigen, die sich am nächsten zu dem Kopf befinden.
Wirtspflanze
Alle Schmetterlinge haben Beziehungen mit bestimmten Pflanzen und Pflanzengruppen worauf die Eier gelegt werden und welche von Larven als Nahrung verwendet werden. Diese Pflanzen werden Wirtspflanzen genannt. In einigen Fällen hat der Schmetterling nur eine einzige Wirtspflanze. In anderen Fällen ist ein Schmetterling weniger spezifisch und legt seine Eier auf einer Reihe von Pflanzen innerhalb einer bestimmten Gattung oder Familie. Siehe auch Schüler-Lehrer Handbuch.
Zerstörung von Lebensräumen
Dies ist ein sehr wichtiges Konzept welches erklärt warum die Bevölkerung von Organismen in bestimmten Gebieten der Welt abnehmen (oder zunehmen). Alle Organismen haben Lebensräume wovon Sie für ihr Überleben abhängig sind, wobei einige dieser Organismen in diesem Zusammenhang sehr spezifische, und andere sehr allgemeine Anforderungen haben. Lebensräume bieten dem Organismus Ressourcen zum Überleben: Nahrung, Unterkunft, usw. Da immer mehr Lebensräume verloren gehen, verschwinden auch die Organismen die diese bewohnen. Daher müssen wir um Schmetterlinge und andere Wildtiere zu schützen, an den Schutz ihrer Lebensräume arbeiten.






























